Aktuell
Call for Papers: Jüdisches Kulturerbe im ländlichen Raum des 19. und 20. Jahrhunderts. Vergleichende Perspektiven auf jüdisches Leben in Bayern, Böhmen und der Bukowina
Für die internationale Konferenz, die von 20.-22.11.2026 stattfinden wird, laden wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geschichte, Literaturwissenschaft, Europ. Ethnologie, Jüdischen Studien, Kulturwissenschaften und benachbarten Disziplinen zur Einreichung von Vortragsvorschlägen ein. Auch Beiträge von Praktikern aus der erinnerungskulturellen Arbeit sind erwünscht.
Frist: 28.02.2026
Workshop und Abendvortrag am Jakob-Fugger-Zentrum zum Thema Digitalisierung von Kulturerbe
Stellenausschreibung: (Digitale) Öffentlichkeitsarbeit – Denkmal-Vermittlung beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V.
Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. bietet eine befristete Stelle (01.03.2026 bis 31.12.2027) für eine Projektmitarbeit im Umfang von 40% (16 Std./Wo.) und TVöD Entgeltgruppe E 11 Stufe 1 (VKA) an.
Vorausgesetzt werden u. a. ein Bachelor-Abschluss oder ein abgeschlossenes Volontariat in einem themenverwandten Fachbereich sowie hohe Social Media-Kompetenz.
Bewerbungsfrist: 31.01.2026
Ankündigung: Exkursionen am 27.02. sowie 13.03.2026
Roman Tischberger M.A. bietet im neuen Jahr zwei Exkursionen an. Am Freitag, den 27.02.2026, geht es nach München und am Freitag, den 13.03.2026, nach Kaufbeuren.
Die Vorbesprechungen finden jeweils am 13.02.2026 via Zoom statt.
Die Anmeldung erfolgt über digicampus; dort finden Sie auch weitere Informationen.
Erinnerungsarbeit vor Ort: Studierende erkunden Gedenkstättenarbeit
Eine Exkursion führte Studierende der Universität Augsburg ins Diakoniedorf Herzogsägmühle nach Peiting. Dort erkundeten sie Spuren der NS-Vergangenheit der Einrichtung als Teil sogenannter „Zwangsfürsorge-Einrichtungen“ und untersuchten, wie diese Vergangenheit aufgearbeitet wird. Die Exkursion war Teil des Zertifikats „Praxisfeld Gedenkstättenarbeit“.
Musikalische Gesellschaftskritik zum Nachtisch
Spöttisch, zeitkritisch unterhaltend – das waren die Kompositionen des Benediktinermönchs Valentin Rathgeber (1682-1750). Seine Musik sollte dem Bürgertum zum Dessert vorgespielt werden. Essenskultur und Liedgut sind die Themen der durch Studierende der Universität Augsburg konzipierten Kabinettsausstellung „Ohren vergnügend und Gemüt ergötzend – Das Augsburger Tafel-Confect Valentin Rathgebers“, die am 13. Mai, um 17 Uhr im Leopold-Mozart-Haus eröffnet wird.
Es kamen Menschen
Am 30. Oktober 1961 unterzeichneten die Bundesrepublik und die Türkei das sogenannte Anwerbeabkommen. Arbeit und Alltag der Gastarbeitenden in der Textilstadt Augsburg stehen im Fokus eines sechsjährigen Projekts, das die Universität gemeinsam mit dem staatlichen Textil- und Industriemuseum und dem interkulturellen Netz Altenhilfe betreibt. Es gibt aus der Türkei Zugewanderten eine Stimme und erhält ihre Erinnerungen für die Nachwelt.
Gemeinsames visuelles Kulturerbe fruchtbar machen: Ethnologen aus Augsburg und Mexiko erschließen die Wilhelm Schirp Laabs Collection
Ethnologinnen und Ethnologen aus Augsburg erschließen gemeinsam mit mexikanischen Kolleginnen und Kollegen die Wilhelm Schirp Laabs Collection: 2017 sollen die aufschlussreichen Fotodokumente über Yukatan in den Jahren 1910 bis 1940 online verfügbar sein.